Backstage
Backstage
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und tauchen Sie in die Geschichten von Künstlern, Denkern, Orten und Ikonen ein, die Berlin geprägt haben – und die auf die eine oder andere Weise mit genau diesem Bezirk und diesem Gebäude verbunden sind.
Brigitte Bardot
„Eleganz ist die einzigste Schönheit, die niemals verblasst.“
Brigitte Bardot war eine Stilikone und ein Symbol für neue Weiblichkeit sowie Unabhängigkeit.
Ihr Charisma passt zur Ropmers Mischung aus Glamour und Intimität; wir bieten stilvolle Rückzugsorte, die Bardots zeitlosen Charme widerspiegeln.
Brigitte Bardot, 1934 in Paris geboren, definierte den Glamour der 1950er- und 1960er-Jahre neu – eine mühelos strahlende Blondine, deren bloße Anwesenheit Schlagzeilen in ganz Europa auslöste. Auf dem Höhepunkt ihres Ruhmes entschied sie sich immer wieder gerne für einen Aufenthalt am Steinplatz 4 in Berlin, angezogen von der einzigartigen Mischung aus Privatsphäre und pulsierender Stadtatmosphäre des Hotels.
Bardot liebte es, dass ihr ein diskreter und doch lebhafter Ort zum Verweilen geboten wurde. Besonders gefiel ihr die berühmte Hotelbar „Volle Pulle“, in der das Fotografieren strengstens verboten war. Hinter diesen Türen, fernab von Blitzlichtgewitter und Klatschspalten, konnte Bardot ganz sie selbst sein und bis spät in die Nacht sie selbst sein.
Unterdessen begeisterten ihre Filme das West-Berliner Publikum und festigten ihr Image als Inbegriff befreiter Weiblichkeit und filmischer Anziehungskraft. Selbst nachdem sie sich Anfang der 1970er Jahre aus dem Filmgeschäft zurückgezogen hatte, verblasste ihre Legende – halb Rampenlicht, halb geflüsterte Geschichte – nie.
Marlene Dietrich
„Emotion ist das Herzstück jeder Darbietung.“
Hätte Berlin eine Stimme, würde sie vielleicht wie Marlene Dietrich klingen.
Geboren in Berlin-Schöneberg, wurde sie zu einer der ikonischsten Figuren der Stadt: eine europäische Filmlegende, bekannt für ihre Tiefe, Komplexität und ihr unverwechselbares Charisma.
Ihr Durchbruch gelang 1930 mit dem in Berlin gedrehten Film „Der blaue Engel“, der den Beginn einer internationalen Karriere markierte.
Doch ihr Vermächtnis geht über das Kino hinaus. In einer Zeit, in der es darauf ankam, stellte sie Prinzipien über Bequemlichkeit, kehrte dem nationalsozialistischen Deutschland den Rücken zu und wurde später zu einem Symbol für Stärke und Unabhängigkeit.
Berlin wiederum hieß sie willkommen und ehrte sie als Teil seiner kulturellen Identität.
Im Roomers ist dieser Geist spürbar. Ein Ort, an dem Geschichten entstehen. Nicht inszeniert. Nicht nostalgisch. Nur eine subtile Erinnerung daran, dass Berlin seit jeher eine Stadt mit mutigem Charakter ist.
Romy Schneider
„Man kann ewig jung bleiben, wenn man jeden Tag durch wundervolle Momente bereichert wird.“
Von ihrer Durchbruchrolle als Sissi bis hin zu ihren späteren, gewagteren Darstellungen wurde Schneider zu einem Symbol für Eleganz und emotionale Tiefe.
Romy Schneider, geboren 1938, war einer der strahlendsten Stars Europas, bekannt für ihren Charme, ihre Verletzlichkeit und ihre magnetische Leinwandpräsenz.
Ihre Aufenthalte im alten Berliner Hotel Steinplatz waren legendär, nicht nur wegen ihrer Schönheit und ihres Stils, sondern auch wegen des Dramas, das sie mit sich brachte. Eine Geschichte, die in die lokale Zeitung einging, handelte von einem öffentlichen Disput mit Alain Delon, der so intensiv war, dass der gesamte Steinplatz Zeuge des Zusammenstoßes wurde.
Doch ein noch wilderer Vorfall markierte das Ende ihrer Zeit als Stammgast: Nach einer Gala versuchte Schneider, einen Schauspielkollegen auf ihr Zimmer mitzunehmen, doch der Nachtportier verweigerte dies unter Berufung auf die strengen Regeln des Hotels. Was folgte, war eine heftige Rangelei, die den Hoteleingang verwüstete und den Portier ins Krankenhaus brachte, während Schneider wütend davonstürmte. Offensichtlich war dies nicht die sanfte, prinzessinnenhafte Sissi, die die Welt auf der Leinwand kannte.
Romy Schneiders Legende ist eine Mischung aus filmischer Brillanz und realem Drama und erinnert uns daran, dass hinter einer glamourösen Fassade Leidenschaft und Chaos oft Hand in Hand gehen.
All dies geschah genau hier in diesen Mauern – genau dort, wo Sie gerade stehen. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und spüren Sie die Energie, die dieser Ort ausstrahlt. Vergessen Sie nie, dass Sie die Hauptfigur Ihres eigenen Films sind.
Luciano Pavarotti
„Für mich ist Musik eine Möglichkeit, das auszudrücken, was sich nicht in Worte fassen lässt.“
Es gibt einen Grund, warum sich manche Orte schon beim Betreten anders anfühlen.
Lange bevor dieses Gebäude zum Roomers Berlin wurde, war es als Hotel Steinplatz bekannt und jahrzehntelang die Berliner Adresse von Luciano Pavarotti, einem der berühmtesten Tenöre der Welt, der für seine kraftvolle Stimme und sein unverwechselbares Charisma bewundert wurde.
Pavarotti war Stammgast und wählte den Steinplatz als Rückzugsort zwischen seinen Auftritten – einen Ort der Ruhe im Kontrast zur Intensität der Bühne. Und seine Geschichte reicht noch tiefer.
Die Musikerin Ilse Eliza Zellermayer, Tochter des ursprünglichen Hotelbesitzers Max Zellermayer und eine prägende Figur hinter dem Hotel, war auch Pavarottis Managerin. Diese Beziehung war mehr als nur eine berufliche Verbindung – sie machte das Hotel zu einem Teil seines engsten Kreises.
Stellen Sie sich das so vor: Abende voller Standing Ovations in den Berliner Opernhäusern, gefolgt von euphorischen Rückkehren an diese Adresse – alles innerhalb derselben wenigen Straßen.
Für die Gäste von heute bleibt diese Nähe bestehen. Die Staatsoper, Deutsche Oper and Philharmonie sind nach wie vor Teil der Berliner Kulturlandschaft. Was einst Pavarottis Aufenthalte prägte, kann nun auch Ihre prägen.
Für einen Besuch in der Oper steht Ihnen unser Team der Rezeption gerne beiseite.
Foto: „Luciano Pavarotti“ von John Mathew Smith / Kingkongphoto, lizenziert unter CC BY-SA 2.0
Günter Grass
„Schreiben ist eine Art des Erinnerns.“
Manche Gäste besuchen Berlin nicht nur wegen der Stadt selbst. Sie kommen, um sie zu beobachten, zu hinterfragen und in etwas Bleibendes zu verwandeln.
Günter Grass war einer von ihnen. Der mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Autor von „Die Blechtrommel“, bekannt für seine scharfsinnige, oft unbequeme Stimme zu Geschichte und Gesellschaft, war eng mit dem damaligen Hotel Steinplatz, dem heutigen Roomers Berlin, verbunden.
Grass war nicht die Art von Gast, die nur auf der Durchreise war. In einer Zeit, als Berlin noch geteilt war, positionierte sich Grass mitten in den kulturellen und politischen Spannungen der Stadt.
Man kann sich vorstellen, wie die Seele des Hotels damals pulsierte – eine Mischung aus Rückzugsort und zeitgleich eom Raum für Reflexion, Austausch und Gespräche. Notizen wurden gemacht, Ideen hinterfragt, Gedanken geformt.
Dieser Grundgedanke prägt das Hotel auch heute noch. Im Roomers Berlin finden Begegnungen zwischen Gästen, Locals und Teammitgliedern statt. Unterschiedliche Perspektiven sind kein Zufall, sie sind Teil des Erlebnisses. Ein Ort, an dem Menschen sich treffen, austauschen und verbinden – ganz natürlich und mühelos.
Für Sie als Gast verleiht dies Ihrem Aufenthalt eine tiefere Ebene. Manche Orte sind nicht nur Zeugen von Geschichten. Sie bringen Menschen zusammen, um neue zu schaffen.
Deutsche Oper
Ein Ort, an dem internationale Stimmen auf die unverwechselbare Intensität Berlins treffen.
Berlin offenbart sich nicht immer auf den ersten Blick. Einige seiner prägendsten Momente spielen sich hinter verschlossenen Türen ab.
Nicht weit vom Roomers Berlin entfernt ist die Deutsche Oper seit Jahrzehnten Teil der kulturellen Landschaft. Was die meisten Menschen nicht sehen, ist das, was jenseits dieser Bühnen geschieht. Bei geführten Backstage-Touren können Sie hinter die Kulissen blicken, durch Bühnenkonstruktionen schlendern, an monumentalen Bühnenbildern vorbeigehen und die Kostüme aus nächster Nähe betrachten, die jede Inszenierung prägen.
Der Besuch verändert die Perspektive. Was später auf der Bühne mühelos wirkt, offenbart seine Komplexität, seine Handwerkskunst, seine stille Präzision. Und dann, wenn sich der Vorhang hebt, sehen Sie es mit anderen Augen.
Für Roomers-Gäste ist es ein Erlebnis, das die sichtbaren und die verborgenen Seiten Berlins verbindet – nur wenige Minuten vom Hotel entfernt.
Unser Team empfiehlt Ihnen gerne die passende Vorstellung und organisiert Ihren Besuch sowie die, für Roomers Gäste kostenfreie, Backstage-Führung.
Kürfürstendamm
Manche Orte sind Reiseziele. Andere sind mühelos Teil der Geschichte.
Man gelangt nicht zufällig zum Kurfürstendamm. Man lässt sich dorthin treiben und ist plötzlich schon Teil des Geschehens.
Nur wenige Schritte vom Roomers Berlin entfernt ist der Boulevard seit den 1920er Jahren Berlins Bühne. Damals war er das Zentrum der Goldenen Zwanziger, gesäumt von prächtigen Kinos, legendären Cafés und Theatern, in denen Künstler, Schauspieler und Schriftsteller die Grenzen zwischen öffentlichem Leben und privatem Exzess verwischten.
Hier experimentierte Berlin. Hier gingen Nächte in den nächsten Tag über, hier wurden Reputationen aufgebaut und manchmal stillschweigend wieder zunichte gemacht. Filmstars tauchten unangekündigt auf, Intellektuelle stritten sich bei Champagner, und die Geschichten, über die in der Stadt am meisten gesprochen wurde, begannen oft an Orten, die von außen völlig harmlos wirkten.
Eine Adresse ganz besonders, gleich um die Ecke, trug diese Energie in einen privateren Rahmen: das heutige Roomers Berlin, damals Hotel Steinplatz. Ein diskreter Rückzugsort für diejenigen, die Teil der Welt des Ku’damm waren, nah genug, um mittendrin zu sein, und doch im Schatten des Ku’damm verborgen.
Der Boulevard hat sich wie zu erwartem über die Jahre hinweg weiterentwickelt. Luxusboutiquen haben einige der alten Kinos ersetzt, das Tempo ist strukturierter geworden. Doch der zugrunde liegende pulsierende Rhythmus ist nie verschwunden. Wenn man genau hinschaut, ist er immer noch da – in der Art, wie sich die Menschen begegnen in der Mischung der Charaktere, in diesem subtilen Gefühl, dass jeden Moment etwas Spannendes passieren könnte. Und wenn man genau hinschaut, tut es das auch.
Delphi Cinema
Man läuft leicht daran vorbei, ohne zu ahnen, was sich hinter der Fassade verbirgt.
Direkt am Kurfürstendamm und nur wenige Meter vom Roomers Berlin entfernt ist der Delphi Filmpalast seit den späten 1920er Jahren Teil der Filmgeschichte der Stadt.
Ursprünglich als prächtiger Ballsaal konzipiert, wurde er schnell zu einem Treffpunkt der Berliner Kulturszene. Film, Musik und Gesellschaft kamen unter einem Dach zusammen.
Es war die Ära der Premieren, der Erstaufführungen und der Abende, die weit über den Film selbst hinausgingen. Regisseure, Schauspieler und Publikum bewegten sich im selben Raum und machten das Kino zu einem Erlebnis, statt nur zu einem Besuch.
Diese Dimension spürt man auch heute noch. Die hohen Decken, die Tiefe des Raumes und das Gefühl, dass dies für ein Publikum gebaut wurde, das mehr erwartete.
Was den Delphi FIlmpalast auszeichnet, ist, dass er diese Atmosphäre nie verloren hat. Es geht nicht nur darum, was auf der Leinwand zu sehen ist, sondern auch darum, wie man es erlebt.
Manche Orte verändern sich nicht vollständig. Sie entwickeln sich weiter und bewahren ihren Zauber. Ein Abend hier fühlt sich wie eine natürliche Verlängerung Ihres Aufenthalts an.
Unser Team empfiehlt Ihnen gerne den passenden Film und kümmert sich um die Details.
Savignyplatz
Der Savignyplatz versucht nicht, zu beeindrucken. Genau das macht ihn so charmant.
Nur einen kurzen Spaziergang vom Roomers Berlin entfernt, versteckt zwischen der Kantstraße und den umliegenden Seitenstraßen, unterscheidet er sich spürbar vom Tempo der Stadt.
Ein kleiner grüner Platz, umrahmt von Bäumen und saisonalen Blumen. Eine laue Brise und Bänke, die dazu einladen, unbewusst einen Gang herunterzuschalten.
Der Platz hat schon immer ein bestimmtes Publikum angezogen. Früher prägten Schriftsteller und Verleger seinen Charakter. Heute sind es die Charlottenburger, die ihn definieren – Menschen, die genau wissen, warum sie hierherkommen, und selten einen Grund dafür brauchen.
Cafés und Restaurants säumen die Ränder, besonders entlang der Kantstraße, doch nichts wirkt gehetzt. Die Tische füllen sich ganz natürlich, Gespräche ziehen sich in die Länge, und die Atmosphäre bleibt entspannt, fast vertraut. Es ist einer dieser Orte, die authentisch wirken, ohne es zu versuchen. Ein Kontrast zu den bekannteren Teilen des Viertels, und doch nur wenige Minuten entfernt.
Der Savignyplatz entschleunigt und genau deshalb funktioniert er.
Familie Zellermayer
Wie Berlin lernte, lange aufzubleiben
Früher gab es in Berlin eine Sperrstunde. Das ist heute kaum noch vorstellbar.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bestimmte die Sperrstunde, wann die Nacht zu Ende ist. 21 Uhr: Gläser abstellen, Lichter aus, ab nach Hause. Und eine Zeit lang funktionierte es.
Doch rund um den Steinplatz begann sich etwas zu verändern. Unter den Zellermayers wurde diese Adresse zu einem jener Orte, an denen die Regeln … flexibel waren. Max Zellermayer kannte die richtigen Leute. Seine Familie bewegte sich souverän zwischen Politik, Gesellschaft und der Kulturszene der Stadt. Und plötzlich schien die Nacht nicht mehr ganz so kurz zu sein – hinter zugezogenen Vorhängen.
Mit der Zeit löste sich die starre Vorstellung eines festen Endes einfach auf. Nicht von einen auf den anderen Tag, aber stetig. Berlins Nächte dehnten sich aus, passten sich an und wuchsen schließlich ganz über die Regel hinaus. Und Orte wie das Hotel Steinplatz trugen ihren Teil dazu bei.
Heute denkt niemand mehr an Sperrstunden. Die Stadt bewegt sich frei, Nächte gehen in Morgen über und draußen zu bleiben ist Teil des Rhythmus.
Aber wenn man genau hinschaut, merkt man – irgendwo musste es ja anfangen.
Volle Pulle
Volle Pulle — Die Bar in aller Munde
Kaum jemand kannte dieses Haus besser als Achim Zellermayer. Er war seit den 1920er Jahren im Hotel Steinplatz herangewachsen und hatte jahrzehntelang die Berliner Geschichte hinter dessen Mauern miterlebt, bevor er 1950 die „Volle Pulle“ eröffnete.
Und was er schuf, wurde schnell zu einer der begehrtesten Adressen der Stadt. Es war eine Bar, ja. Aber genauer hingeschaut, war es ein Raum voller Schriftsteller, Musiker, Schauspieler, Denker und Menschen, die einen guten Drink und gute Gespräche der Selbstdarstellung vorzogen. Heinrich Böll war dort. Günter Grass ebenfalls. Ebenso Namen wie Gottfried Benn und Pablo Casals.
Am liebsten saßen sie in der Bar bei Karlchen, dem Barkeeper. Karlchen kannte die Drinks, die Geschichten und wahrscheinlich mehr Geheimnisse als jeder andere in diesem Raum. Er wurde sogar selbst zum Protagonisten mehrerer Geschichten.
Die Bar lebte. Nächte waren lang. Und der angesagte Ruf verbreitete sich schnell. Bald mussten Gäste Wochen im Voraus reservieren, nur um dort einen Abend zu verbringen. Fotos waren natürlich verboten. Was alles nur noch interessanter machte.
Der Eingang befand sich dort, wo heute der Personaleingang ist, ganz links im Gebäude. Damals betraten die Gäste den Raum durch ein 3 Meter hohes Bierfass, bevor sie die Bar betraten. Im Inneren erwarteten sie 4 kleine Räume mit Platz für 175 Gäste und schaukelartigen Sitzen.
22 Jahre lang hatte die „Volle Pulle“ seinen festen Platz im kulturellen Nachtleben Berlins, bevor sie zusammen mit dem Hotel ihre Türen schloss. Letztendlich machten es die Herausforderungen eines geteilten Berlins immer schwieriger, einen Ort wie diesen am Leben zu erhalten.
Und doch fühlt sich die Idee dahinter auch heute noch vertraut an. Unsere Bar ist nach wie vor ein Ort für Aufgeschlossene, lange Gespräche, Reisende, Einheimische und alle, die einen Abend mit ein wenig Charakter zu schätzen wissen.
Damals waren Wodka und Whisky die Getränke der Wahl. Heute ist die Karte etwas umfangreicher. Schauen Sie sich um, nehmen Sie an der Bar Platz und werden Sie Teil des nächsten Kapitels.
University of Arts
Auf der anderen Straßenseite ist Berlins nächste Künstlergeneration bereits am Werk
Direkt gegenüber dem Steinplatz befindet sich der Hauptcampus der Universität der Künste Berlin, einer der größten und einflussreichsten Kunsthochschulen Europas.
Ihre Geschichte reicht mehr als 300 Jahre zurück. Seit dem späten 17. Jahrhundert haben Maler, Musiker, Designer, Architekten, Darsteller und kreative Köpfe ihre Hallen durchschritten und sie zu einer der wichtigsten kulturellen Einrichtungen der Stadt gemacht. Lange bevor Berlin als kreative Hauptstadt bekannt wurde, wurden hier bereits Talente geformt.
Was die Universität der Künste so besonders macht, ist ihre Mischung aus verschiedenen Disziplinen. Musik trifft auf Architektur. Mode trifft auf bildende Kunst. Ideen fließen frei zwischen den Fachbereichen hin und her, was oft zu Kooperationen führt, die nur in Berlin möglich sind.
Seit Generationen überqueren Studierende den Steinplatz auf ihrem Weg zu Vorlesungen, Ausstellungen, Proben und nächtlichen Aktivitäten. Charlottenburg war schon immer Teil dieses Erlebnisses.
Und in manchen Fällen schließt sich der Kreis. Hyunjung Kim, die Künstlerin und Innenarchitektin hinter unserem Restaurant und unserem Patio, hat einst selbst an der UdK studiert. Heute ist ihr Werk Teil genau jenes Viertels geworden, in dem ihre kreative Reise begann.
Gleich auf der anderen Straßenseite skizziert, komponiert, entwirft und träumt bereits die nächste Generation. Einige von ihnen werden vielleicht als Nächstes ihre Spuren in Berlin hinterlassen.
Foto: Gustav Hilbert, via Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Schwarzes Café
Eier & Kaffee um Mitternacht
Fragen Sie jeden, der die Stadt wirklich kennt, und früher oder später wird das Schwarze Café zur Sprache kommen.
Das in den 70er Jahren eröffnete Restaurant liegt nur einen kurzen Fußweg vom Roomers Berlin entfernt und ist ein Treffpunkt für Berliner, Nachtschwärmer, Künstler und langjährige Stammgäste. Ein Ort, an dem sich verschiedene Welten ganz natürlich überschneiden.
Die wahre Geschichte? Hier wurde schon rund um die Uhr Frühstück serviert, lange bevor es zum Trend wurde. Eier, Kaffee, mitreißende Gespräche – vor oder nach einer Berliner Partynacht.
Hier werden Nächte zu Morgen, hier lösen sich Pläne auf und hier fragt niemand, warum man lange nach Mitternacht noch Frühstück bestellt.
Für Roomers-Gäste ist es genau die Art von Ort, die das Erlebnis abrundet: authentisch, ungefiltert und unverkennbar Berlin.
Reservierungen im Schwarzen Café werden empfohlen.
Foto: Babewyn / Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 4.0